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Green Lantern Fan-Poster


Der kanadische Grafikdesigner James White war als großer Green Lantern-Fan bisher gar nicht mit dem zufrieden, was er von offizieller Seite gesehen hat (wie ich übrigens auch nicht), weshalb es kurzerhand ein eigenes, fantastisches Poster für die nächstes Jahr erscheinende Comicverfilmung entwickelt hat. Gefällt! (via)

R.E.D. – Retired Extremely Dull

Warren Ellis ist einer der ganz großen Autoren im Comic-Business. Sobald man “Transmetropolitan” sagt, erstarren gewöhnlich alle vor Ehrfurcht. Im Normalfall kann man also nicht viel verkehrt machen, wenn man im Comicladen blindlings eins der Hefte greift, auf dem sein Name prangt.

Daher griff auch ich blindlings zu Ellis’ ursprünglich 2003 und 2004 veröffentlichter Comicminiserie RED, die Panini rechtzeitig zum Start der gleichnamigen Verfilmung in die hiesigen Läden brachte. Die Story ist schnell erzählt: Die CIA bekommt einen neuen Chef und standesgemäß wird dieser zuerst in die dunkelsten Geheimnisse der Behörde eingewiesen. Was er dabei über Ex-CIA-Agent Paul Moses erfährt ist eindeutig zu viel. Moses hat für sein Land die schlimmsten aller schlimmen Gräueltaten begangen und soll nun, so der neue Boss, aus dem Verkehr gezogen werden, damit diese Geheimnisse niemals an die Öffentlichkeit gelangen. Doch hat er die Rechnung ohne den gealterten Killer gemacht, der das auf ihn angesetzte Tötungskommando kurz und schmerzvoll erledigt und sich nun auf den Weg nach Langley macht…

Das klingt eigentlich recht solide, ist es aber nicht. Tötungsmaschine Moses ist weniger als eindimensional, seine Motivation liegt lediglich darin, dass das in einem Comic ganz gut kommen könnte. Auch dieses Review hat, wie Kollege Marco schon bei seinem Review feststellt, bereits mehr Worte als der ganze Comic, sprich: die 84 Seiten hat man in einer Pinkelpause durch und selbst zum Schluss gibt’s kein “Aha!”-Erlebnis, sondern nur den finsteren Gedanken, dass man dafür 12,95 Euro hingelegt hat. Okay, die Choreographie, die Zeichner Cully Hamner hier abliefert, ist ganz ordentlich, konnte RED für mich aber auch nicht mehr retten.

Wieso also sollte man sich die gleichnamige Verfilmung überhaupt ansehen? Zum einen weil der Trailer Lust auf mehr macht (“Alter Mann am Arsch!”), zum anderen weil diese Adaption fast gar nichts mit dem Originalmaterial zu tun hat. Denn lediglich die Grundidee ist gleich. Der von Willis gespielte Frank (nicht Paul) Moses soll hier, genau wie der Rest seines ehemaligen Teams (!), erledigt werden. Zu dem hinzugefügten, aus Morgan Freeman, John Malkovich und Helen Mirren bestehenden Agententeam, gesellen sich im Film Moses’ Liebschaft, jede Menge Witz und eine ausgewachsene Verschwörung.

Es stellt sich also die Frage, warum man hier überhaupt die Comic-Lizenz eingekauft hat, anstatt sein eigenes Ding zu machen. Denn alles, was hier zu sehen ist, ist besser als im Print-Pendant. Besonders der im Comic gänzlich abhandene Humor, sorgt hier für gute, leicht überdurchschnittliche Unterhaltung, so dass man sich wünschen würde, ein weiteres Mal in die Welt von Frank Moses und vor allem dem von Malkovich paranoid-genial dargestellten Marvin zurückzukehren.

EMDb – Rating: 3/5

PS: Und jetzt wisst ihr auch, dass sich die Headline natürlich auf’s Comic bezieht.

Scott Pilgrim vs. Eay

Die Geschichte von Scott Pilgrim und Eay ist eine Geschichte voller Missverständnisse.1 Einst als Bryan Lee O’Malleys Comic für mich noch ein unbeschriebenes Blatt war, ließ ich mich durch die durchweg positiven Äußerungen meiner Peergroup davon überzeugen, dass die Abenteuer des jungen Indiana Pilgrim auch meiner einer unterhalten würden. So machte ich mich also auf, deckte mich mit Band 1 ein, las ihn auf der Stelle (Hallo Bahnhofsbuchhandlung!) durch und war tatsächlich belustigt. Begeisterung verspürte ich zwar keine, aber doch, das war schon gut und wer weiß, vielleicht würde es ja sogar besser werden? Schnurstracks also die Seite eines allseits bekannten Online-Versandhändlers aufgerufen und – so gar nicht kleckernd – direkt die restlichen fünf Bände geordert.

77 Minuten später hatte ich den zweiten Band, Scott Pilgrim vs. the World, durchgelesen und war maßlos enttäuscht. Das war mies, das war langweilig. O’Malley brauchte defintiv einen fähigeren Autor, um für mich noch mal die Kurve zu kriegen.

Doch, oh je, da lagen ja noch vier weitere Pilgrims, die ich eigentlich vor dem Filmstart gelesen haben wollte. Immerhin hatte ich dank des beknackten Releasedates von Universal Deutschland ja noch bis Januar 2011 Zeit. Also quälte ich mich durch Band 3, der zwar wieder deutlich besser, aber nicht so gut wurde, dass mir das Lesen kleine Freude bereitet hätte (deutlich besser von Scheiße ist immer noch nicht so toll). So vergingen einige Monate, in denen ich maximal zwei Seiten las. Eines Tages jedoch, liebe Kinder, entschlossen sich die merkwürdigen Universal-Menschen dazu, den Release doch vorzuverlegen und Scott Pilgrim schon im Oktober in die hiesigen Lichtspielhäuser zu bringen.2 Ich hatte aber keine Zeit (und Lust) mich in Windeseile durch die restlichen 3,3 Bände zu quälen und ging inhaltlich halbwissend, jedoch mit den zahlreichen Vorschusslorbeeren für Edgar Wrights Verfilmung im Kopf, ins Kino.

Und das, was ich da gesehen habe, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Zumindest die ersten 15 Minuten lang. Versteht mich nicht falsch, Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt ist ein guter Film, aber nach dem 37. “riiiinnnng”enden Telefon ging mir die ach-so-innovative Comic- und Videospiel-Zitiererei doch auf den Filmgeschmacksack. Ja, mir, dem Comic- und Videospielzitateliebhaber. Hättet ihr nicht gedacht? Ich auch nicht, aber, nun ja, Scott Pilgrim war einfach zu viel und wirkte dabei auch noch viel zu bemüht. Nichtsdestotrotz Michael Cera als verplanter Prügelbassist Pilgrim war recht unterhaltsam, aber weder war das Wrights Bestleistung, noch die größte Inkarnation des derzeit so oft beschworenen, neu entstandenen “Nerdkinos”.3

Halten wir hier und in obiger Geschmacksverlaufskurve fest: Es war gut, wurde schlecht, dann aber wieder besser. Bisher jedoch nicht so gut, dass ich mich nochmal mit Scotts Problemen auseinander setzen will. Was wiederum die Frage aufwirft, was ich jetzt mit Band 4 bis 6 anfangen soll, die jetzt ungeküsst in meinem Regal verstauben? Ich bitte um Lesemotivation, Bastelideen oder Abkaufangebote…

Nachtrag, 24. November 2010: Da fällt mir ein, es gab ja auch noch dieses Scott Pilgrim-Videospiel, das dank solidem Spielkonzept (Streets of Rage lässt grüßen) und famoser Pixelgrafik von ihm hier überaus vielversprechend aussah. Doch auch hier, zumindest nach der Xbox-Demo zu urteilen, ein weiteres Trauerspiel.

  1. Klassisches Zitat, viel zu oft genutzt, immer noch gut. []
  2. Genaugenommen fünf Kinos. So kam es einem jedenfalls vor. []
  3. Denn, Nerdkinorevolution hin oder her, das war definitiv Kick-Ass! []

Green Lantern – Trailer

Seit Jahren sehne ich mir Green Lanterns Einstand auf der großen Leinwand herbei1 und nun ist es endlich soweit: Green Lantern mit Ryan “Hundeblick” Reynolds als Hal Jordan steht in den Marketing-technischen Startlöchern, am 17. Juni 2011 soll’s soweit sein. Doch die Freude wird getrübt: Nicht nur dass Sonnenschein Ryan Reynolds eine totale Fehlbesetzung für den zwielichtigen Jordan ist, nein, auch das erste Footage sah eher nach Bernd Eichingers Fantastic Four-Travestie aus. Jetzt ist jedoch der erste offizielle Trailer erschienen und … nun ja, der bestätigt diesen Eindruck:

 
(YouTube Direktlink)

Ich habe Angst. (via Cinematze)

Update, 24. August 2011: Die Angst war berechtigt.

  1. Damals gingen die Gerüchteküche und ich allerdings noch davon aus, dass wir zuerst einen JLA-Film mit Lantern-Beteiligung zu sehen bekommen… []

Kick-Ass 2 #1

Dave Lizewski always wanted to be a superhero. Now he is one.


Apropos Kick-Ass: Obwohl der grandiose Film es nicht vermochte, allzuviele Kinogänger zur Kasse zu bitten, ließen es sich die Macher1 nicht nehmen alsbald2 ein Sequel anzukündigen. Und dass das wieder auf einer passenden Comic-Miniserie von Millar und Romita Jr. basieren sollte, ist natürlich Ehrensache. Und die Nummer 1 zu genau diesem zweiten Anlauf ist diese Woche in den USA erschienen. /film hat ein Preview der ersten fünf Seiten, das uns die Wartezeit verkürzt bis die US-Ausgabe hierzulande beim Comic-Dealer unseres Vertrauens eingetroffen ist. Bis zum Release des zweiten Films dauert’s dann leider noch bis 2012…

  1. Das lustige bei Kick-Ass war ja, dass Regisseur Matthew Vaughn und Autor Mark Millar den Film zuerst quasi im Alleingang produziert haben (und daher auch so richtig auf die Kacke hauen konnten) und Lionsgate sich erst später ins Projekt eingekauft hat. []
  2. Spätestens als klar wurde, dass die DVD-/Bluray-Verkäufe durch die Decke gehen. []

The Making of The Walking Dead


(YouTube Direktteil 1 und Teil 2, via mir selbst bei Twitter)

Ich habe mir gerade – YouTube sei dank – die 17 minütige Behind the Scenes-Doku zu The Walking Dead angesehen, die es seit einigen Tagen auf der AMC-Webseite zu sehen gibt, sofern man im Copyright-gelobten Land lebt. Und wenn man mal von der typischen Making of-Bauchpinselei absieht (“Die allerallerallerbesten Kollegen, mit denen ich jemals zusammengearbeitet habe!”), gibt’s immerhin ein paar neue, wie schon zuletzt vielversprechende Eindrücke, die uns hungrige Zombiefanhorde zumindest für 17 Minuten ruhig stellt. Also ansehen und (noch mehr) vorfreuen.

Fun-Fact am Rande: Der für September angekündigte Band 11 soll jetzt laut Amazon angeblich am 25.10. erscheinen. Bin ich mal gespannt. Update zum Fun-Fact: Amazon braucht diesmal anscheinend länger als der Rest. Im Offline-Buchhandel ist “Jäger und Gejagte” bereits erhältlich. Hab’s gerade gelesen und…

The Walking Dead – Comic Con Trailer

Und es geht weiter mit The Walking Dead: Im Rahmen des Walking Dead-Panels auf der Comic Con, das ihr euch hier bei YouTube ansehen könnt, wurde mittlerweile ein erster Trailer zur sehnsüchtig erwarteten AMC-Fernsehserie gezeigt (und Gott sei dank abgefilmt). Viereinhalb vielversprechende Minuten Bewegtbild. Seht selbst:

 
(YouTube Direktlink)

(vorherige Bootleg-Version via Xdest)

Update, 25.08.2010: Heute ist der Trailer auch ganz offiziell veröffentlicht worden, so dass ich mal die abgefilmte Version durch die obige richtige Version ersetzt habe. Außerdem ist mittlerweile auch der Start der Serie bekannt: Halloween. Hach. Das wird ganz groß. Ganz bestimmt. (via)

The Walking Dead – Motion Comic

Ich glaube, ich habe es hier zuvor noch nicht erwähnt (aber hier – also seriously, folgt mir einfach bei Twitter, dann wisst ihr Bescheid und ich muss nicht immer wiederholen, was die Menschen die bereits so klug waren mir zu folgen, schon wissen), aber ich bin ein riesengroßer Fan von Robert Kirkmans Zombie-Comic The Walking Dead.

Standesgemäß stehen hier alle Bände im Schrank, die nicht nur ich mehrmals verschlungen habe, sondern die bereits für etliche Leute als Einstiegsdroge herhalten mussten. Klar, dass ich mich da, wie es sich für jeden Zombie-Aficionado gehört, überaus sehr auf die im Oktober startende Walking Dead-Fernsehserie von AMC (“Breaking Bad”) freue. Und damit sich nicht nur die Eingeweihten, sondern die ganze Zielgruppe vorfreuen kann, fackelt AMC dieser Tage ein wahres Werbefreuerwerk ab. Unter anderem eben mit dem folgenden, sehenswerten Motion Comic, der die erste Episode von Rick Grimes‘ Zombiehatz bewegtbebildert und den ihr euch – egal ob ihr TWD schon kennt oder nicht – unbedingt ansehen solltet:

 
(YouTube Direktlink)

(via Nerdcore)

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