Your favorite tumblr for the next 5 minutes (42): What They See

„Worauf blicken eigentlich die in Museen ausgestellten Kunstwerke?“ Diese eigentlich so naheliegende Frage stellt sich das Tumblelog What They See und zeigt kurzerhand, was Portraits, Büsten und Statuen so den ganzen Tag sehen. Brillant. (via Subtraction)

· am veröffentlicht 15.01.2015

WhatsApp hat SMS im Nachrichtenversand überholt

Aus Chronistenpflicht und weil es so schön zur zeitlichen Einordnung beim 12 jährigen passt: Die 700 Millionen WhatsApp-Nutzer verschicken täglich rund 30 Milliarden Nachrichten (die Hälfte davon in den Gruppen meiner Frau), wohingegen weltweit nur noch 20 Milliarden SMS pro Tag verschickt werden.

Damit dürfte WhatsApp der erste Platz im Messaging sicher sein. Was aber immer noch nur ein Drittel von der guten alten Email ist, die laut dieser Studie 2014 täglich rund 108,7 Milliarden Mal verschickt wurde. Allerdings immer weniger von einzelnen Nutzern verwendet wird, wie die Studie weiterhin feststellt.

· am verlinkt 14.01.2015

A Brief History of User Interface

Schöner Rückblick von Dave Wiskus, den ihr vielleicht als Podcaster und iOS-Entwickler kennt und der nun auch mit dem Format Video-Essay experimentiert.

 
(YouTube Direktlink)

· am veröffentlicht 14.01.2015

12 Jahre

Happy Blog-Birthday to me! Heute vor zwölf Jahren habe ich mit dem ganzen Zirkus hier angefangen (nachdem ich zuvor schon rund zwei Jahre ohne CMS ins Netz schrieb, wie ich ja schon beim 10 jährigen erzählte).

Um das zeitlich mal genauer einzuordnen: Am 13.01.2003 gab es weder Facebook, noch Twitter. Der iPod war erst ein halbes Jahr alt, der iTunes Music Store noch nicht da. Das iPhone wäre pure Science Fiction gewesen. Gerhard Schröder war Bundeskanzler, Duke Nukem Forever noch sieben Jahre vom Release entfernt. Der dritte Golfkrieg stand noch bevor, ebenso wie Lothar Matthäus‘ dritte Ehe. Der zweite Harry Potter-Film lief gerade im Kino und Episode III war noch zwei Jahre entfernt.

Ich bin gespannt, was da noch alles kommt, geht und wie sich diese kleine, jetzt schon bizarre Zeitreise beim 20sten liest. Doch was auch immer kommen mag: Danke für’s Mitlesen! Auf die nächsten zwölf!

Your favorite tumblr for the next 5 minutes (41): Je suis Nico

Nach den Attentaten von Paris versammelten sich Hunderttausende um den Opfern dieses Wahnsinns in einem beeindruckenden Trauermarsch zu gedenken. Vorne mit dabei die politische Elite – und Nicolas Sarkozy. Frankreichs ehemaliger Präsident schummelte sich nämlich nach vorne, obwohl er dort gar nicht hätte sein sollen (so wie die Politikerinnen, wenn es nach dieser ultraorthodoxen Zeitung aus Israel geht). Klar, dass die peinliche Aktion von Twitter & Co. nicht unkommentiert blieb und innerhalb kürzester Zeit unter #JeSuisNico und in einem gleichnamigen Tumblelog weitere größenwahnsinnige Sarkozy-Bilder gesammelt wurden.

· am veröffentlicht 13.01.2015

The Projection List

Schicke Übersicht von Kino-, Video-, TV- und Trailer-Veröffentlichungsterminen. Leider nur für den US-Markt, aber das reicht ja oft schon. (via Cinematze)

· am verlinkt 12.01.2015

Die Entdeckung der Unendlichkeit

Basierend auf der Autobiografie von Jane Wilde Hawking, der ersten Ehefrau des weltberühmten Physikers, hat James Marsh das Leben von Stephen Hawking oder genauer gesagt ihr gemeinsames Leben verfilmt. So sehen wir die beiden bei ihrem Kennenlernen in den 1960ern, beim Ausbruch von Stephens Krankheit, seinen beruflichen Erfolgen, der Geburt ihrer Kinder, und der stetigen Verschlechterung des Zustands des Physikers. Und wie die junge, „ganz normale Familie“ damit umgeht.

Dabei ist der 31 jährige Eddie Redmayne als Stephen Hawking schlichtweg überragend. Er meistert es, die schwere, schwierig darzustellende Erkrankung angemessen zu verkörpern und dennoch den Eindruck von Hawkings unbändigem Geist zu vermitteln. Felicity Jones daneben als seine bezaubernde und bezaubernd leidende Ehefrau. Auch die eigentlich recht undankbare Rolle von Charlie Cox gerät überzeugend und unpeinlich. Wie hier ein halbes Menschenleben auf 123 Minuten geschrumpft wird, ist – gespickt mit würdevollem Humor und fantastisch untermalt von Jóhann Jóhannssons Score — fast makellos.

Wenn sich der Film einen Kritikpunkt gefallen lassen muss, dann ist es der, dass wir ziemlich wenig über Hawkings Arbeit erfahren, obwohl sie ständig präsent ist. Denjenigen, die nicht um die Person Hawkings wissen, dürfte es überdies schwer fallen, überhaupt Zugang zur Entdeckung der Unendlichkeit zu gelangen.

Alle anderen sehen die fast perfekte Verfilmung eines außergewöhnlichen Lebens, einer außergewöhnlichen Liebe und außergewöhnliches Schauspiel.

EMDb – Rating: 4,5/5

· am veröffentlicht 10.01.2015
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